fernundheimweh

Another Travelin' Song…


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Sydney

Neuer Anlauf für meinem Sydney Post …
Nachdem mein Telefon meinte es braucht ein neues Updates waren plötzlich alle meine schon geschriebenen Blogposts inkl. Fotos weg. Argh. :(

Nach fast 17h Busfahrt kam ich gegen 9 Uhr Morgens endlich in Sydney an. Wir waren nur 4 Leute im Bus, aber so schlimm war die Fahrt garnicht, ich hab die meiste Zeit geschlafen, dank Katha, die mir kurz vor Abfahrt noch irgendwelche Erkaeltungsmedikamente eingeflößt hat. :D

In Sydney angekommen hab ich mich erstmal zivilisiert und hab mich dann direkt auf den Weg gemacht die Stadt zu erkunden.
Es ist irgendwie ganz komisch plötzlich im Mai statt im Dezember Winter zu haben, aber es hatte zum Glück noch um die 20 Grad tagsüber.

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Mein Hostel befand sich direkt an der Central Station und so bin ich einfach erstmal die “Hauptstrasse” bis zum Hafen hinunter gelaufen…
Eigentlich wollt ich ja mal über die Harbor Bridge laufen, aber hab beim besten Willen den Aufgang nicht gefunden. :D

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Egal, immerhin hatte man von der Seite auch direkt einen guten Blick aufs Opernhaus. :)

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Am Abend hatte ich mich mit Flo verabredet, einem Bekannten aus Deutschland, der zu dem Zeitpunkt auch gerade in Sydney war. :)

Jeden Winter gibt es in Sydney das Vivid Festival, bei dem an unterschiedlichen Orten in der Stadt ab 18 Uhr irgendwelche Lichtshows stattfinden… wir haben also direkt die Gelegenheit genutzt und haben und das Ganze angeguckt.

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Am nächsten Tag bin ich dann noch etwas durch die Innenstadt geschlendert und hab den Nachmittag im Botanischen Garten verbracht.

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(Fuer Mama: Ein riiiiiesiger Weihnachtsstern :o)

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Vom nördlichsten Punkt im Botanischen Garten hat man auch direkten Blick auf das Opernhaus und die Harbor Bridge. :)

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Orrr, dieses Internet…

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Mein richtiger Blogpost zur Endstation meiner Australien-Reise kommt noch, versprochen…nur klappt das mit dem hochladen gerade wieder mal nicht, hmpf.

Bin inzwischen gut in Amerika gelandet und hoffe die Internet-Situation hier ist nicht so katastrophal wie in Australien, sonst gibt’s hier wieder nix zu lesen…zumindest nicht so regelmäßig (hallo Mama, ich lebe trotzdem noch!). :D

Allerliebste Grüße!


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Brisbane

Kurze Zwischenmeldung aus Brisbane.
Hier liegt die Kuh begraben, man kann weder irgendwas tolles angucken, noch machen, aber zum Glück hat dort schon Katha auf mich gewartet, mit der ich in Neuseeland unterwegs war und die eigentlich aus Nürnberg bzw. Oberfranken kommt. :D
Wir haben also unsere 2 Tage hier also trotzdem gut rumgebracht, waren am Stadtstrand um an meiner immer noch nich vorhandenen Bräune zu arbeiten (es hat sich aber nix dran geändert) sind durch die Stadt gewusselt, haben viel Sushi gegessen (es is soooo guenstig hier!) und waren shoppen.

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Am Sonntag bin ich dann um 17 Uhr in den Bus gestiegen um 16 Stunden lang von Brisbane nach Sydney zu fahren…
Katha war sogar so lieb und hat mein Gepäck mit zur Busstation geschleppt, yay! :D

 


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Noosa/Fraser Island

Von Rockhampton ging es mit dem Nachtbus weiter Richtung Süden, nach Noosa. Ich bin um 2 Uhr in den Bus gestiegen und kam um 12 Uhr an, uargh… :D
Ich war danach total verbrezelt.
Man hat zwar Platz, aber Schlafen ist trotzdem anstrengend. Und Dank der Klimaanlage hab ich jetzt seit 2 Tagen auch Halsschmerzen. :(
Am naechsten Morgen wurde ich schon um 5:45 Uhr eingesammelt, zu einer Tagestour nach Fraser Island.
Fraser Island ist eine 124km lange und durchschnittlich 15km breite Sandinsel, es gibt hier keine Strassen, man kann also nur mit einem Allradfahrzeug auf die Insel und fährt wenn es Ebbe/Flut zulassen die meiste Zeit am Strand.

Es gibt viel Sand zu sehen, aber im Inneren der Insel auch viel Regenwald, denn auf Fraser Island gibt es mehr Süsswasser als auf dem Festland, unter anderen auch 200 Seen, das Zentrum der Insel ist also sehr grün. :)

Wir sind bis Mittag den Strand entlang gefahren und haben dort auch einige Stopps eingelegt…

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Danach ging es zum Lake McKenzie und in den Regenwald.

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(Regenwald! :o)

Auf unserem Rückweg hatten wir dann schon Flut, der Strand war nur noch ein Drittel so breit und wir mussten irgendwann auf total holprige Wege auf den Dünen ausweichen.

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Am Abend war ich dann wieder in Noosa und bin k.o. ins Bett gekrochen. Eigentlich wollt ich hier auch nochmal zum Surfen, aber mit meinen Halsschmerzem hab ich das dann lieber ausfallen lassen. :(
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Rockhampton

Von Airlie Beach bin ich am nächsten Mittag weiter nach Rockhampton gefahren, welches das Beef Capitol Australiens und das Tor ins Outback ist.
Ich war dann auch der Meinung, dass ich erstmal genug Sand, Strand, Meer gesehen hab, darum hab ich mich am nächsten Morgen um 6:30 Uhr auf den Weg zu einem Farmstay gemacht, ca. 120km von Rockhampton entfernt. :D
Dort hab ich mir dann das Leben auf einer australischen Rinderfarm angeguckt.
Am Morgen haben wir direkt einen mehrstündigen Ausritt gemacht, der soviel besser als in Neuseeland war! Wir waren nur zu viert und wurden auch erstmal an einem Blechtonnenpferd eingewiesen… :D
Außerdem wurden wir mit Hemden, Jeans, Stiefeln und Hüten eingekleidet und wir mussten unsere Pferde auch selbst satteln, Zaumzeug anlegen und sie nachher auch wieder absatteln und putzen.
Und das Beste, wir sind nicht wie in NZ in einer Kolonne geritten sondern durften auch querfeldein traben. Das mussten wir auch, denn wir sind nicht nur zum Spass ausgeritten, sondern um Kuehe zu mustern, also zusammen zu sammeln. :D

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Auf der Farm hat es nicht nur Kühe und Pferde, sondern auch Kängurus, Kakadus und… Hühner. :p

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Ich hab mich dann den halben Nachmittag mit dem 9 Monate alten Känguru-Kind Bendy beschäftigt, der Kleine war aus dem Beutel gefallen und hatte ein gebrochenes Beinchen, jetzt geht’s ihm aber wieder gut. :o
Und er ist soooo niedlich! Ich hätte ihn am liebsten eingepackt.

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Er hat konstant am Daumen (keine Ahnung ob Kängurus überhaupt einen haben :D) genuckelt und ist mir immer hinterher gehopst!

Ich durfte ihn dann auch mit der Flasche füttern! Awww!

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Fazit: Ich brauch Zuhause unbedingt ein Känguru…oder am besten gleich drei! :D

Wir sind dann noch im Allradfahrzeug über das Farmgelände gefahren um einen Überblick über die Natur im Outback zu bekommen, wir haben dabei dann noch ein Rudel wilde Kängurus und einen Koala gesehen.

Bevor es am Abend zurück nach Rockhampton ging hab ich noch die Hühner versorgt und die Kühe gemolken (ich werd da immer besser drin! :D).
Ich fand den Tag super, das früh aufstehen hat sich auf jeden Fall gelohnt! :)


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Airlie Beach/Whitsundays

Schon von Magnetic Island aus hab ich meine Segeltour für die Whitsundays gebucht, da ich eine 2 Tages/1 Nacht- Tour machen wollte.

Ich bin dann Freitag Morgen wieder mit der Fähre aufs Festland geschippert um dann in den Bus nach Airlie Beach zu steigen.
Airlie Beach fand ich jetzt nicht so toll, es ist für die meisten auch nur der Startpunkt für einen Ausflug zu den Whitsunday Islands, einer Inselgruppe von 74 Inseln mitten im Great Barrier Reef.

Es gibt dort zwar eine Lagune zum Schwimmen, aber als ich meinen Rucksack zum Hostel geschleppt hatte und los wollte fing es direkt an zu regnen…
Ansonsten ist Airlie Beach wirklich nur sowas wie ein Hafenstädtchen.

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Zum Hafen bin ich dann am nächsten Morgen auch direkt hingetigert, um für die nächsten 2 Tage auf ein Segelboot zu ziehen.

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Wir sind zu vierzehnt, plus Kapitän und Skipper dann die nächsten 2 Tage fast durchgehend gesegelt, im Gegensatz zum Abel Tasman Nationalpark in Neuseeland hatte es hier jetzt richtig Wind. :)
Dafür aber auch einiges an Regen, mal wieder, aber wir hatten zumindest immer wenn wir an Land oder Schnorcheln gegangen sind Glück mit dem Wetter.
Dieses Mal leider ohne wasserdichte Kamera, hier fand ich das Riff einfach viel schöner. Es war nicht so kaputt wie in Cairns und ich hab viel mehr Fische gesehen.
Hier wird auch drauf geachtet dass man keine Schwimmflossen benutzt um nicht soviel kaputt zu machen.
Hier einige Eindrücke vom Segeln:

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Die Nacht haben wir auf dem Meer verbracht, aber ich hab trotz Schaukelei (oder vielleicht gerade deswegen) ziemlich gut geschlafen. Am nächsten Morgen hat sich unser Kapitän Chris während wir noch geschlafen haben schon wieder auf den Weg gemacht und wir kamen dann gegen Mittag beim Highlight unserer Tour an, dem Whitehaven Beach.

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Schneeweißer Sandstrand! :)
Wir haben hier einige Stunden verbracht, bis es am Nachmittag dann wieder zurück nach Airlie Beach ging.
Zwei Tage und eine Nacht haben mir auch wirklich gereicht und ich glaub ich bin jetzt erstmal genug gesegelt in diesem Jahr! :D


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Magnetic Island

Von Cairns bin ich ca. 6h Bus gefahren, bis ich in Townsville ankam.
Die Busfahrt war sehr angenehm, die meisten Leute fahren von Süd nach Nord, so sind die Busse die von Norden kommen ziemlich leer und man hat immer 2 Sitze für sich allein. Und überhaupt hat man soviel Platz, Wifi und USB-Steckplätze an jedem Platz. :o
Das Wetter auf der Fahrt war immernoch doof, aber je näher Townsville kam desto besser wurde es, puh!

In Townsville war ich nur kurz denn ich hab direkt die Fähre nach Magnetic Island genommen, einer kleinen Insel 20 Minuten vor der Küste.

Hier hab ich die nächsten 3 Nächte verbracht, in einer Bungalow Anlage inmitten des Nationalparks. :)

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Neben der Anlage ist direkt ein Koala Park, ich hab also endlich einen Koala halten und streicheln koennen! :D
Ausserdem gab es noch ein Wombat (es war so weich und flauschig!), Schildkroeten, Echsen, Schlangen, Voegel und Krokodile…und man konnte alle Tiere streicheln. :o

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(weitere Fotos folgen, wenn ich mal das Netbook hochfahre :D)
Ausserdem wurden auch jeden Nachmittag die Lorikeets gefuettert, die in der Anlage auf den Baumen sassen. :D

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Nachts kamen die Possums und Wallabies raus und sind übers Gelände gelaufen bzw gehopst.

Ansonsten hab ich dort noch eine 4h Wanderung unternommen, war etwas am Strand und hab aber sonst eher nicht viel wirklich Produktives getan. :)

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Cairns

Vom 15 Grad kalten Auckland ging es ins 27 Grad warme und tropische Cairns. Yay! :D
Eigentlich hätte ich es locker noch ein paar Wochen länger in Neuseeland ausgehalten, aber mein Flug war leider nicht umbuchbar und es wurde mir dann doch irgendwann ein bisschen zu kühl…
Cairns befindet sich im Nordosten von Australien im tropischen Regenwald. Und was tut es im Regenwald? Natürlich regnen…
Nachdem es aber trotzdem warm ist ist das dann doch ganz erträglich. :)
Am ersten Tag hab ich mich nur etwas umgeschaut, am zweiten Tag ging es dann zum Great Barrier Reef.

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Ich bin Schnorcheln gegangen, 2h raus aufs Meer zum Outer Great Barrier Reef. Die Sicht war den ganzen Tag ueber aber leider nicht so toll, da es auch draussen (obwohl kein Wald vorhanden…) auf dem Meer geregnet hat.
Einige Fische hab ich dennoch gesehen. :D

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Der Wellengang war am Nachmittag auch eher “ugh”, man kam beim Schnorcheln kaum vorwärts…ich glaube der Grossteil der Leute war dann auch froh später wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, auf der Rückfahrt vom Reef sassen einige wie ein Häufchen Elend rum. :D
Am Abend war ich dann noch bei einem australischen BBQ im Hostel dabei und wir haben das Didgeridoo spielen gelernt, teilweise auf Staubsauger-Rohren. Hat auch funktioniert! :D

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Eigentlich wollt ich sogar noch einen Tag länger in Cairns bleiben um eine Tagestour in den Regenwald zu machen und dort Schnabeltiere zu sehen, aber leider war das Wetter einfach zu doof und ich habe hier in Australien ja leider nicht allzu viel Zeit zur Verfügung…

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Ich hoff ich seh noch irgendwo ein Schnabeltier! :o

Tags drauf bin ich dann zum ersten Mal in den Greyhound Bus gestiegen, um mich die Ostküste entlang auf den Weg nach Sydney zu machen. :)


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Whakahoro/National Park

Die naechsten zwei Naechte haben wir in der totalen Einoede verbracht… auf einer 2500ha grossen Schaf/Rinderfarm mitten im Nirgendwo. Es gab nicht einmal Telefonnetz. :D

Das Wetter war eher durchschnittlich, es hat ab und an immer mal wieder geregnet…wir sind am naechsten Tag trotzdem mit den Pferden uebers Farmgelaende geritten. Der Boden war sehr schlammig, das ganze war also ein ziemliches Abenteuer…

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Als wir dann auf dem hoechsten Punkt angelangt waren hat es auch direkt wieder angefangen zu regnen…

Danach ging es um 6 Uhr Morgens weiter zum Tongariro National Park wo wir eigentlich das Tongariro Alpine Crossing machen wollten…leider war auch hier das Wetter total schlecht und man konnte nur mit voller Ausrüstung zur 8h Wanderung aufbrechen so dass ich das Ganze ausfallen lassen musste.

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Es lag halt auch schon Schnee und ich hätte mir zwar Ausrüstung leihen können, aber eine weitere Bedingung war dass die Leute die zusammen losgehen durchgehend zusammen laufen müssen… und ich mag lieber in meiner eigenen Geschwindigkeit laufen können, statt schnellen Leuten hinterher zu hetzen oder auf Langsame warten zu müssen.
Da das Wetter so doof war hab ich dann nur den halben Tag geschlafen und bin am nächsten Mittag dann zurück nach Auckland gefahren um mich auf meine Weiterreise nach Australien vorzubereiten. :)

Bei meiner Abreise war das Wetter im Nationalpark natürlich direkt viel besser, gnah…

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In Auckland angekommen hab ich mich nochmal in Takapuna bei Andrew eingenistet und erst einmal 2 Tage meine Reisestrapazen weggeschlafen… bevor ich Sonntag Morgen dann von Auckland nach Cairns weitergeflogen bin. :D


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Lake Aniwhenua/Taupo

Nach 2 Nächten in Roturua ging es mit dem Stray Bus weiter nach Lake Aniwhenua.
Vorher haben wir aber noch einen Stopp bei den atemberaubenden Mud Pools eingelegt. :D

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Kochender Schlamm…
Das Gebiet um Roturua ist geothermisch sehr aktiv, sogar in der Stadt hat es Löcher aus denen heißer Dampf oder heißes Wasser rauskommt.

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Danach ging es dann aber zum Glück schnell weiter, 3 Tage Geruch von fauligen Eiern reicht schon… :D

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Der See befindet sich im zweitgrößten angepflanzten Waldgebiet der Erde, auf Maori-Land.
Wir haben auf dem Weg dorthin unseren Maori-Guide eingesammelt, der uns unterwegs einiges zur Geschichte der Gegend erzählt hat.
Am Abend gab es ein traditionelles Hangi-Essen, hier wird Fleisch/Gemüse in einer Grube im Boden gegart.
Es gab sogar Maori-Brot welches wie Krapfen geschmeckt hat! :D

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Obwohl sich hier dieser riesige Wald befindet ist die Bevölkerung relativ arm…ihnen gehört nur der Boden, der Baum der wächst gehört irgendwelchen grossen Firmen in Kanada, China, USA… Und die Arbeit ist inzwischen ja auch vollkommen automatisiert.
Wir haben also die Reste unseres Abendessens eingepackt und sind am nächsten Morgen damit in die örtliche Maori-Grundschule.
Viele Kinder kommen hier ohne Frühstück in die Schule und sie freuen sich dann immer wenn ein Stray Bus vorbeikommt.
Sie haben uns dann sogar den Haka vorgeführt. :D

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Am gleichen Morgen ging es dann weiter nach Taupo, wo ein paar Leute Skydiven gegangen sind. Wir haben aber nur einen Wasserfall angeguckt, bevor wir uns auf den Weg in die Einöde gemacht haben, zur Blue Duck Station.

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